Meine persönlichen Musik-Empfehlungen
Im Leben sollte jeder Mensch irgendein Hobby haben - etwas, das die Leidenschaft in ihm weckt und was ihm an guten, wie schlechten Tagen ein stetiger Begleiter sein kann. Gebe dich der Musik hin und lasse dich von ihr inspirieren. Hast du die richtige Wahl der Melodie getroffen, gesellt sich zur Inspiration auch die Berührung deines Herzens... (Gregor Schruff)

Was steckt hinter dieser Seite?
Nun - ich bin ein begeisterter Musikhörer und liebe es, vor meiner Anlage zu sitzen und mich von edlen Klängen berieseln zu lassen. Musik ist mein großes Hobby, leider nur passiv, als Sammler und Hörer. Sie gehört meiner Meinung nach einfach zur Geselligkeit - und nicht wie es bei vielen Menschen der Fall ist, ein laufender Fernseher!
Es ist schwer zu sagen, was wirklich gute Musik ist, denn die Wahrnehmung ist rein subjektiv. Ich persönlich finde, dass es keine Musik gibt, die zu schwer oder zu leicht ist - jede davon braucht ihren eigenen Moment um zu gefallen. Aber es gibt selbstverständlich gute Musik, oder schlechte. Es braucht viel Zeit das herauszufinden, aber deine Ohren und deine Seele - sie werden es dir danken, hast du es erst ein mal geschafft.
Ich bin generell kein Herdentier und mich spricht somit nicht unbedingt das an, was die breite Masse anspricht. Volksmusik, Schlager, vieles an Pop - das ist nicht Meines. Allerdings soll das keine Wertung sein, da ich jedem Menschen seinen ganz eigenen Geschmack diesbezüglich zuspreche. Es ist immer nur das gut, was einem persönlich auch gefällt.
Es ist äußerst interessant, wie sich die Musik im Laufe der Geschichte entwickelt hat. Die Musik gilt bei uns in Europa erst seit ca. 330 Jahren als eine Art Kunstform - lange nach der Literatur oder der Malerei. Früher hat man sich schick gemacht, ging vorher zum Friseur und rasierte sich - wenn man Wagner, Beethoven oder Mozart hören wollte. Heutzutage sitzt man beim Friseur, beim Frühstück, oder man rasiert sich - währenddessen man diese Musik hört :o)
An der Möglichkeit, Musik in den heimischen Gefilden zu hören, hat sich gewaltig etwas verändert. Gehörte man vor ca. hundert Jahren noch zu den Privilegierten des Landes, wenn man einen Volksempfänger (Röhrenradio) besaß, werden heute die heimischen Lautsprecher mit Musik aus dem Handy oder Tablet gespeist. Und das natürlich kabellos via Bluetooth & WLAN - also via Funk.
Nun zu den Musik-Tipps, wie der Name der Seite erwarten lässt. Ich bewerte Alben, die ich als besonders gut empfinde. Dazu gibt es dann ein Bild des Covers und eine kurze, grobe Rezension zum Silberling bzw. zur Band:

U2 - The Joshua Tree
Dieses Album ist meines Erachtens das Beste von U2. Der zweite Song “I Still Haven’t Found What I’m Looking For” ist sicherlich nahezu Jedem bekannt und ist einer der typischen 80er-Balladen. Diese CD ist ein sehr rares Stück, da sie 24 Karat vergoldet ist und es lediglich 3000 Stück davon gibt.
Hier die Trackliste komplett:
Where the streets have no name
I Still Haven’t Found What I’m Looking For
With or without you
Bullet the blue sky
Running to stand still
Red hill mining town
In god’s country
Trip through your wires
One tree hill
Exit
Mothers of the Disappeared

Pearl Jam - TEN
Es ist meiner Meinung nach ein absoluter Meilenstein in der Rockgeschichte - das Album TEN. Klar, es ist eher ein Depri-Album mit einem Hauch an Suicid-Gedanken, aber es rockt bis in die Zehenspitzen. Pearl Jam’s Stimme, Eddi Vedder, war früher ein extremer Rebell und gegen Jeden und Alles. Er hätte wesentlich mehr Kohle und Karriere mit seiner Musik machen können, wenn er bei ruhiger Musik angesiedelt wäre, da er eine gigantische, einzigartige Stimme besitzt. Aber er wollte früher lieber die Welt anbrüllen und machte nach diesem grandiosen Album immer härteren Rock - fast schon Trash. Mir zu hart, daher habe ich in meiner Sammlung lediglich fünf Pearl Jam Alben. Heute ist er ein wenig ruhiger unterwegs und hat ein tolles Album mit seiner Tochter rausgebracht. Da solltet ihr auch mal reinhören.
Songliste:
1. Once (Vedder, Gossard) – 3:51
2. Even Flow (Vedder, Gossard) – 4:53
3. Alive (Vedder, Gossard) – 5:40
4. Why Go (Vedder, Ament) – 3:19
5. Black (Vedder, Gossard) – 5:43
6. Jeremy (Vedder, Ament) – 5:18
7. Oceans (Vedder, Gossard, Ament) – 2:41
8. Porch (Vedder) – 3:30
9. Garden (Vedder, Gossard, Ament) – 4:58
10 Deep (Vedder, Gossard, Ament) – 4:18
11. Release (Vedder, Gossard, Ament, McCready, Krusen) – 9:04

Amos Lee - Amos Lee
Dieser Sänger, Gitarrist & Songwriter ist ein echter Geheimtipp und ich habe ihn erst im Jahr 2013 entdeckt. Seitdem habe ich mir aber alle existierenden Alben von ihm gekauft - das nur mal so am Rande.
[Eine absolute Kaufempfehlung möchte ich auch für das 2015 erschienene Live-Album “Amos Lee - LIVE AT RED ROCKS with the colorado symphony” aussprechen. Das Album ist urgewaltig, der Sänger eine absolute Bombe, die permanent auf der Bühne explodiert. Reggae, Funk, Country, Folk - all das ist auf diesem Album zu finden. Es gibt Musiker, die können entweder Live, oder Studio - nicht beides. Amos Lee ist einer von denen, die beides rocken, ob die Live-Bühne, oder das Studio - hier handelt es sich einfach um einen Vollblut-Musiker. Die Stimme ist gnadenlos gut und auf dem erwähnten Album überzeugt er in allen Genres, die er musikalisch darbietet. Erstklassig gut ist auch das Orchester, mit dem er stimmig die Menschenmassen anheizt.]
Zurück zur eigentlichen Rezension: Seine Stimme gibt ein Gänsehaut-Feeling und ich würde die Mucke im Folk, Softrock, Jazz bzw. Soul ansiedeln. Der ehemalige Lehrer aus Philadelphia tourte bereits mit Bob Dylan und Paul Simon und hat mit weiteren Musiklegenden wie z.B. B.B.King, Bob Dylan oder Al Green zusammengearbeitet. Somit mag es auch nicht weiter verwunderlich erscheinen, dass sich seine Mucke dem Genre der o.g. Künstler ausgezeichnet anschmiegt...
Songliste:
1 Keep It Loose, Keep It Tight
2 Seen It All Before
3 Arms Of A Woman
4 Give It Up
5 Dreamin'
6 Soul Suckers
7 Colors
8 Bottom Of The Barrel
9 Black River
10 Love In The Lies
11 All My Friends
12 Morning (Bonus Track)

Beth Hart - Leave The Light On
Meine Güte, hat die Dampf in der Stimme, diese Rock-Röhre. Beth Hart habe ich 2011 zum ersten Mal gehört und war gleich von ihrer einzigartigen Stimme begeistert. Am 17.04.2015 war ich mit meiner Freundin zum Live-Konzert im E-Werk in Köln. Das war ein toller Auftritt der Rock-Braut, aber auch ihrer gesamten Band. Ich persönlich glaube, dass es keine Sängerin in diesem Genre mit ihr aufnehmen könnte, soviel Power, aber auch soviel Sanftmut steckt in ihrer Stimme.
Das vorliegende Album ist live und ein absoluter Knaller. Noch nie habe ich bei einer Frau so viel Kraft in der Stimme gehört - und zwar rein, nicht elektronisch verändert.
Seit sie 1993 mit „Beth Hart & The Ocean Of Souls“ debütiert hatte, ist Beth Hart merklich gewachsen. Stärker und reifer ist sie auch im Zusammenspiel mit dem Gitarren-Virtuosen Joe Bonamassa geworden, mit dem sie schon einiges zusammen auf die Beine gestellt hat (z.B. das Soulrock-Album „Don´t Explain“).
Was für die Musik zutrifft, gilt auch für die Texte von Beth Hart: Sie sind eindringlich, aus den Erfahrungen eines Leben geschöpft, das lange einer Achterbahnfahrt glich. Das begann musikalisch mit Beethoven, führte von Opern-Gesangsstunden und ersten Erfahrungen als Straßenmusikerin in ihrer Heimatstadt Los Angeles, bis hin zum Gewinn eines Talentwettbewerbs Anfang der 90er Jahre.
Klassik, Swing, Folk, Jazz, Blues & Rock - das alles findet sich in Beth Harts musikalischem Repertoir wieder. Ein einzigartiges Talent, welches in keiner Musiksammlung fehlen sollte...
Songliste:
CD1:
1 Hiding Under Water
2 Say Something
3 Crazy Kind Of Day
4 I Don't Want To Be
5 Learning To Live
6 Lifts You Up
7 Leave The Light On
8 Bottle Of Jesus
9 World Without You
10 Lay Your Hands On Me
CD2:
1 Broken & Ugly
2 Lifetime
3 If God Only Knew
4 Monkey Back
5 Sky Full Of Clover
6 I'll Stay With You
7 Hiding Under Water (Live)
8 Broken & Ugly (Live)
9 Leave The Light On (Live)
10 Get Your Shit Together (Live)
11 L.A. Song (Live)

Blackberry Smoke - The Whippoorwill
Zufällige Entdeckung beim Stöbern nach neuer Musik. Die Mitglieder der Band sind echte Kerle aus Georgia, USA. Sie vermischen Classic Rock, Bluegrass, Gospel, Arena Rock, Soul und Outlaw Country mit einer schwindelerregenden Leichtfüßigkeit.
Blackberry Smoke gehören also definitiv nicht zu den Heerscharen typischer Retro-Acts.
Enorm entspannt grooven und rocken die Mannen um Sänger und Gitarrist Charlie Starr da in einem Genre, das von anerkannten Vorbilder geprägt ist. Doch ob Allman Brothers, Lynyrd Skynyrd oder die Black Crowes – vor keiner dieser drei Bands oder weiteren Hochkarätern brauchen sich Blackberry Smoke zu verstecken.“
Songliste:
1 Six Ways To Sunday
2 Pretty Little Lie
3 Everybody Knows She’s Mine
4 One Horse Town
5 Ain’t Much Left Of Me
6 The Whippoorwill
7 Lucky Seven
8 Leave a Scar
9 Crimson Moon
10 Ain’t Got The Blues
11 Sleeping Dogs
12 Shakin’ Hands With The Holy Ghost
13 Up The Road
14 Country Side of Life (Bonus Track)
15 Pretty Little Lie (live) (Bonus Track)
16 Six Ways to Sunday (live) (Bonus Track)

Blue October - Argue With A Tree...
Leute - wer diese Band kennt, für den ist das vorliegende Album ein absoluter Pflicht-Kauf. Saugeile Atmosphäre auf einem saugeilen Album. Die Stimme des Sängers “Justin Furstenfeld” geht hier mehr als unter die Haut. Da steckt so viel Power drin und doch kann sie sehr gefühlvoll in den musikalischen Arrangements daherkommen. Entdeckt habe ich die Band so ca. 2001, nach dem Erscheinen des zweiten Albums “Consent To Treatment”. Ich liebe das Violinen-Spiel in einigen Stücken - einfach nur klasse...
Justin Furstenfeld hat auch Solo-Alben rausgebracht, die ich persönlich ebenfalls klasse finde. Sie schmücken selbstredend meine Sammlung.
Songliste:
CD 1
"Retarded Disfigured Clown (Intro)" / "Amnesia" – 4:59
"Independently Happy" – 5:25
"H.R.S.A." – 4:33
"Drop" – 4:24
"Sexual Powertrip" – 3:41
"Clumsy Card House" – 4:07
"Blue Sunshine" – 6:13
"Balance Beam" – 4:01
"Quiet Mind" – 4:23
"Inner Glow" – 4:17
"Ugly Side" – 5:11
"Black Orchid" – 6:32
CD 2
"For My Brother" – 6:22
"Breakfast After 10" – 5:17
"Calling You" – 4:15
"Italian Radio" – 4:22
"Somebody" – 4:25
"Razorblade" – 4:37
"Chameleon Boy" – 6:52
"James" – 6:13
"Amazing" – 6:30
"Weight of the World" – 4:03
"PRN" – 5:20
"Come in Closer" – 5:12 (featuring guest vocalist Zayra Alvarez)
"The Sound of Pulling Heaven Down" – 1:45

Bob Marley & The Wailers - Legends
Joo...zu diesem Album muss ich ja wohl nix mehr schreiben, häh?!!! Es ist DAS Album von Bob Marley und gehört definitiv in jede gescheite Musiksammlung. Und vor allem in diesem Fall bitte als Originale, nicht als Gebrannte!!! Mein Favorit auf diesem Album ist ganz klar der “Redemption Song”. Es war das letzte Musikstück Bob Marley’s, welches er im neuntem Musik-Album, Uprising, vorgestellt hatte..
Songliste:
Is This Love – 3:52
No Woman No Cry – 7:07
Could You Be Loved? – 3:55
Three Little Birds – 3:00
Buffalo Soldier – 4:17
Get Up, Stand Up – 3:16
Stir It Up – 5:33
One Love / People Get Ready – 2:51
I Shot the Sheriff – 4:41
Waiting in Vain – 4:15
Redemption Song – 3:49
Satisfy My Soul – 4:31
Exodus – 7:35
Jammin' – 3:31

Royal Southern Brotherhood - Songs From The Road (Live In Germany)
Rein zufällige Entdeckung beim Stöbern auf "amazon.de". Eine echte "Supergroup" mit einem Neville Brother und einem Allman- Brothers-Sohn samt Mike Zito in der ersten Reihe. Bei solch geballter Prominenz innerhalb einer einzigen Band besteht natürlich immer die Gefahr, dass vereinzelte Egos mal mit dem einen oder anderen Mitglied durchgehen können, aber dem ist nicht so.
Der alte Grateful Dead-Titel "Fire On The Mountain" explodiert gegen Ende beim Doppel-Gitarrensolo sprichwörtlich, während sich Devon Allman und Mike Zito hier ein wahrlich packendes Duell auf Augenhöhe liefern. Das ist schlicht und ergreifend grandios und kann eigentlich nur noch dadurch getoppt werden, dass man die Brotherhood direkt live bei einem Konzert vor sich stehen sieht.
Das logische Fazit zu diesem Album kann von mir nur lauten, dass man sich "Songs From The Road" von der Royal Southern Brotherhood schnellstmöglich zulegen und anschließend ausgiebig und immer wieder genießen sollte.
LEIDER haben die beiden Gründungsmitglieder Devon Allman und Mike Zito im Jahr 2014 die Band verlassen. Man sagt, sie hätten sich freundschaftlich verabschiedet, aber das sagt man doch immer, oder? Ich jedenfalls finde es sehr sehr Schade, dass diese Band in ihrer Formation nicht mehr besteht. Lediglich das ebenso grandiose Album “heartsoulblood” wurde mit der Gründungsformation aufgenommen. Das 2015 erschienene Album “Don’t look back” reicht für mein Empfinden aber nicht mehr an die beiden Vorgänger heran - da fehlen einfach die beiden Musiker hörbar. Und somit befinden sich lediglich zwei Alben der ursprünglich grandiosen Band in meiner Sammlung.
Songliste:
Disk: 1
1. Fired Up!
2. Hurts My Heart
3. Gotta Keep Rockin'
4. Moonlight Over The Mississippi
5. Left My Heart In Memphis
6. Fire On The Mountain
7. Band Introductions
8. Ways About You
9. Sweet Jelly Donut
10. New Horizons
11. All Around The World
12. Gimme Shelter
Disk: 2
1. Fired Up!
2. Hurts My Heart
3. Gotta Keep Rockin'
4. Moonlight Over The Mississippi
5. Left My Heart In Memphis
6. Fire On The Mountain
7. Ways About You
8. Sweet Jelly Donut
9. New Horizons
10. All Around The World
11. Sweet Little Angel
12. Gimme Shelter

Mike Oldfield - Music Of The Spheres
Mike Oldfield begleitet mich schon mehr als 35 Jahre. Oldfield ist irgendwann in seiner musikalischen Laufbahn ruhiger geworden und seine Songs wurden wesentlich melodischer, als in den 70'ern. Die letzten Alben von Oldfield fand ich persönlich mehr als grandios. Music Of The Spheres - es gibt kein besseres Album vom großen Meister unserer Zeit, so finde ich. Melodisch, gewaltig - hier stimmt alles. Ein Mozart oder Beethoven wären sicherlich begeistert, würden sie hören dürfen, was heutzutage in der modernen Musik so alles geht... ;o)
Oldfield hat sich hier den Wunderknaben “Lang Lang” ans Piano geholt und das rundet dieses Album wohl im Ganzen ab. Es ist schöne Musik, die einfach nur Freude bringt.
Es ist leider ein herber Verlust, dass man von Oldfield nichts Neues mehr hören wird. Er war ein verkanntes Jahrhundert-Talent, der alle Instrumente beherrschte. Wer kann das schon von sich behaupten?
Songliste:
1. "Harbinger" Part One 4:08
2. "Animus"3:09
3. "Silhouette" 3:19
4. "Shabda" 4:00
5. "The Tempest" 5:48
6. "Harbinger (reprise)" 1:30
7. "On My Heart" (Featuring Hayley Westenra) 2:27
8. "Aurora" Part Two 3:42
9. "Prophecy" 2:54
10."On My Heart (reprise)" (Featuring Hayley Westenra) 1:16
11."Harmonia Mundi" 3:46
12."The Other Side" 1:28
13."Empyrean" 1:37
14."Musica Universalis" 6:24

Zac Brown Band and Friends - Pass The Jar
WOW!!! Live from the fabulous fox theatre in Atlanta - das ist Mucke, ganz nach meinem Geschmack. Abwechslungsreicher geht’s kaum. Vordergründig spielt die Band Country-Music, geht in diesem Live-Album aber weite Wege über Southern-Rock, Folk, Rock-Balladen, Jazz, Blues, Rap - hier steckt einiges drin. Die Königsdisziplin in der Rockmusik ist’s nach wie vor, dem kritischen Publikum seine melodischen Kreationen “LIVE” darzubieten. Früher war ich öfter auf Konzerten und durfte auch schon mal mit ansehen, wie eine Band von der Bühne geworfen wurde, weil sie solch einen unglaublichen Schrott ablieferte. Es flogen damals Steine, Flaschen und sonstwas auf die Bühne und die Musiker hatten es echt schwer, durch diese Flut an Geschossen gesund den Weg von der Bühne zu finden.
Anders wäre es sicherlich beim Auftritt dieser Musiker-Garde gewesen. Zac Brown hat sich hier ein paar Gastmusiker bzw. Freunde eingeladen, die dieses grandiose Album echt so richtig rocken. Ein Live-Album, welches mich komplett überzeugt. Song Nr. 5 auf der zweiten CD - genial, wobei das Finale dieses Songs fast schon zu “wild” wird. Die zweite CD startet mit ‘nem starken, rockigen Song unterstützt von Kid Rock - und dieser Song haut echt rein. Danach folgen Songs verschiedener Stilrichtungen mit anderen Musikern, welche nicht minder gut sind. Hört einfach in den Song Nr. 11 auf der zweiten CD rein - YEPP, ein Ohrwurm, welcher sicherlich auch gut von Willy DeVille hätte gespielt werden können. Und dann bitte unbedingt Song 12 hören - hach, das geht ab... :o)
Die Version, welche ich habe, beinhaltet ein Doppel-Album und eine Konzert-DVD.
Songliste:
Disk: 1
1. Whatever It Is
2. Let It Go
3. It's Not OK
4. Jolene
5. Who Knows
6. The Night They Drove Old Dixie Down
7. Sic' Em On A Chicken
8. Where The Boat Leaves From / One Love
9. Trying to Drive [feat. Aslyn]
10. Alabama Jubilee
11. Blackbird [feat. Matt Mangano on Bass]
12. The Devil Went Down to Georgia
Disk: 2
1. Can't You See [feat. Kid Rock]
2. Highway 20 Ride
3. Whiskey's Gone
4. Colder Weather [feat. Little Big Town]
5. Junkyard [feat. Angie Aparo]
6. Free / Into the Mystic [feat. Joey + Rory]
7. America The Beautiful
8. Chicken Fried
9. I Shall Be Released
10. Bar [feat. Sonia Leigh]
11. Toes [feat Shawn Mullins]
12. We're Gonna Make This Day [feat. Massif]

THIRD DAY - THIRD DAY
Third...was? Diese Ultra-gute Band ist hierzulande leider völlig unbekannt - so zumindest meine subjektive Wahrnehmung. Rein zufällig bin ich auf diese Band gestoßen, als ich bei einem Mega-Deal mehrere tausend CD’s gekauft habe. Rückblickend muss ich sagen, dass der größte Gewinn bei diesem Deal darin lag, diese Band zu entdecken. Es ist zwar christlicher, aber dennoch sau-guter Rock!!! Kinder - hört euch mal die Stimme vom Sänger Mac Powell an! Da lasse ich mich freiwillig ans Kreuz nageln, wenn hinterher so eine Stimme ehrenvolle Lieder für mich trällert und eine Band wie Third Day mir ihre Songs widmet ;o))
Third Day gibt es schon seit ca. 1994 und seitdem ich sie im Jahr 2007 für mich entdeckt habe, sind sämtliche Alben in meine Sammlung gelangt. Wie ich es schon bei Ed Kowalczyk, dem Sänger der Gruppe Live geschrieben habe, ist es mir auch bei dieser Band völlig schleierhaft, warum sie nicht auf den großen Bühnen dieser Welt ihre Musik darbietet. Die Band um Frontmann Mac Powell ist wirklich großartig und die Mucke ist bärenstark. Rock/Softrock, in diese Kategorie gehört Third Day und sie sind hier meines Erachtens nach ein Gigant. Selbst das weihnachtliche Album “Christmas Offerings” von 2006 ist ein Sahnestück, obwohl hier altbekannte Weihnachtslieder zu finden sind. Die Band ist ein absoluter Geheimtipp und ich empfehle jeden, sich mal eines ihrer Alben anzuhören. Obwohl ich an sich gar nicht mehr auf Konzerte gehen mag - wenn diese Band jemals in Deutschland spielen sollte, werde ich sie mir “live” ansehen...wollen...müssen...!!!
Songliste:
1.Nothing At All Details
2.Forever Details
3.Mama Details
4.Love Song Details
5.BlackBird Details
6.Thief Details
7.Consuming Fire Details
8.Did Ya' Mean It Details
9.Holy Spirit Details
10.Livin' for Jesus Details
11.Take My Life Details
12.Praise Song

Joe Satriani - The Extremist
Joe Satriani - der Gitarren-Virtuose mit unvergleichlicher Spielfreude. Mit 15 Jahren fing er an, sich das Spielen auf der Gitarre beizubringen. Er nahm auch Jazz-Unterricht, was man vielen seiner Sogs auch anhören kann. Dieser Typ gab dem Gitarren-Gott Steve Vai Unterricht :o)))
Großartig klingt diese fantastische CD des Ausnahmegitarristen aus San Francisco - fast schon wie reiner Blues. Keine seiner CDs hätte es verdient, im Regal zu verstauben, aber dieses Album gefällt mir melodisch gesehen, am Besten. Die Melodie lassen das Herz aufgehen. Bei vielen Stücken "haut’s einen echt vom Hocker", wunderbar. In Deutschland wurde Joe Satrianis Lied „Cryin'“ der breiten Öffentlichkeit durch die Sat.1-Sendung „Ran“ bekannt, in der es als Hintergrundmusik benutzt wurde.
1. Friends
2. The Extremist (Living On The Edge)
3. War
4. Cryin
5. Rubina's Blue Sky Happiness
6. Summer Song
7. Tears In The Rain
8. Why
9. Motorcycle Driver
10. New Blues
Bonus Track
11. Crazy

COLD - A Different Kind Of Pain
Der Titel des Albums ist hier der beste Song, wie ich finde. Ein echtes Sahnestück, gewaltig und voller Kraft. Scooter Ward schafft es mit seiner Stimme den Songs Leben einzuhauchen, wie es kaum ein anderer schafft. Er transportiert den Schmerz seiner Songs direkt in den Gehörgang des Hörers. Die CD hat insgesamt 11 Songs und geht von Anfang bis zum Ende richtig ab...
Songliste:
1. Back Home
2. Feel It In Your Heart
3. Anatomy Of A Tidal Wave
4. A Different Kind Of Pain
5. Another Pill
6. Happens All The Time
7. When Heaven's Not Far Away
8. God's Song
9. When Angels Fly Away
10. Tell Me Why
11. Ocean
12. Check Please (Bonus Track)
13. Wasted Years (Piano/Strings Version) (Bonus Track)

Calvin Russell - Dream of The Dog
Calvin Russel ist eine der vielen Entdeckungen, die ich durch das regelmäßige Lesen des “Rolling Stone” in den 90’ern gemacht habe. Russel sang sehr emotional, vom Leben gezeichnet und mit Wut im Bauch. Seine Songs fressen sich einem ins Hirn. Calvin Russel gehörte eher zu den Unbekannten, Verstoßenen - nicht zuletzt deshalb, da er mit seinen Tätowierungen und seinem verlebten Gesicht, dem versifften Hut und ausgefransten Jeans, einfach nicht so recht der kommerziellen Musik-Industrie zu gefallen wusste. Einer der Künstler, die es verdient gehabt hätten, ganz groß raus zu kommen, aber irgendwie nur ein Geheimtipp blieben. Er spielte eine brillante Gitarre, und seine rauchige Stimme sucht noch immer seinesgleichen. Ich denke, Calvin Russel war ein toller Rock-, Blues-, Country-, Folk-Musiker, wobei so manch einer ihn sogar dem Jazz zuordnet. Calvin Russell verstarb am 3. April 2011 im Alter von 62 Jahren...
Songliste:
1. Don't Turn Your Head 03:14
2. Trouble 05:26
3. Valley Far Below 04:40
4. We Can Live Together 04:41
5. I Gave My Soul to You 03:58
6. So Blue (About You) 04:37
7. You'll Get Yours 04:47
8. The Answer ? 03:59
9. It's My Life 03:36
10. All We Got Is Rock'n'Roll 06:04
11. Keepin' the Demons Down 05:11

Dire Straits - Live At The BBC
Wer kennt sie nicht, die brillante Band um Mark Knopfler - die Dire Straits. Sicherlich ist Knopfler auch “Solo” ein musikalischer Gigant, aber die Dire Straits, das war halt eine Oktave höher... ;o)
Das Album “Live At The BBC” ist echt ein Knaller. Wer die Dire Straits zu Bestandszeiten mal live hören durfte, wird sicherlich anschließend nach einem dementsprechenden Album Ausschau gehalten haben, so wie ich es tat. Klaro, das Doppelalbum “Alchemy” ist natürlich auch grandios und befindet sich selbstredend in meiner bescheidenen Musiksammlung, aber dieses Album hier wirkt ein wenig erdiger, bodenständig - mehr zum Anfassen. Mach die Augen beim Hören zu, dann könntest’e meinen, der Knopfler steht in deinem Wohnzimmer...
Songliste:
1. Down To The Waterline
2. Six Blade Knife
3. Water Of Love
4. Wild West End
5. Sultans Of Swing
6. Lions
7. What's The Matter Baby?
8. Tunnel Of Love

Mighty Mo Rodgers - Dispatches From The Moon
Mighty Mo ist für mich der Inbegriff des "coolen Blues". Er hat eine sagenhafte Blues-Stimme und der Sound ist rhytmisch und bleibt sofort im Ohr.
Manche Menschen zählen seine Mucke zum reinen Jazz, was aber definitiv nicht korrekt ist.
Ich besitze alle Alben und werde jedes weitere Album, welches noch erscheint, blind kaufen.
01.That's One Small Step For Man...
02. Blues For A Blue Planet
03.Dispatches From The Moon
04.Moonwalking On The Moon
05. Blues Makes The World Go Round
06.Caller No 1 Lobve Lines
07.Blues A Woman Woe Is A Man
08. Caller No2 Don't Forget
09.Tomorrow Isn't Promised
10.Coming To You Live
11.Blues In The White House
12. Continental Blues
13. Call And Response
14.Faraway Blues
15.Africana Blues
16.Political Science Fiction
17.Calle No 5 Giim E Your Jive
18.Al The World's Problems
19. Dispatches Part2
20. 21st Century Blues
21. Dispatchesfromthemoon.com

Mighty Sam McClain - One More To Cross
Ich bin durch Zufall auf diesen außerordentlich brillanten Musiker gestoßen. Ich war auf der Suche nach coolen, melodischen Blues/Jazz und habe wahllos in verschiedenste CD's von verschiedensten Musikern gehört. Und was soll ich sagen - bei "Mighty Sam McClain" bin ich fündig geworden. Eine angenehme, rauhe, schwarze Stimme und ein Mix an Melodic-Blues/Soul/Jazz. Saustarke Gitarre, tolles Schlagzeug - that's Blues. Bei den melodischen Stücken erinnert mich dieser Musiker ein wenig an "Larnelle", da hier teilweise auch ein wenig Gospel eingeflossen ist. Mit "Mighty Mo Rodgers" das beste im Blues, was mir seit Jahren "unter die Ohren" gekommen ist. Hört euch mal durch seine Alben durch (z. B. durch das ungewöhnliche Album "A Deeper Tone Of Longing" mit Mahsa Vahdat, oder "Tears Of The World" mit Knut Reiersrud) - ihr werdet sie lieben.
In einem Interview sagte er mal: „I feel very blessed to have this voice. And this voice that I have is a gift. Cos I didn't train or something, this is all god given. And I'm amazed that I'm here today. Cos a lot of people who know me from the past think I'll be dead. I wouldn't tell myself I'll be dead at this point. So I'm living on borrowed time. I'm a blessed guy, I really am.“
Leider ist Mighty Sam McClain, der Mann mit der Gott gegebenen Stimme, am 15.06.2015 im Alter von 72 Jahren verstorben.
1. Why do we have to say goodbye
2. Witness
3. Open up heaven's door
4. If it wasn't 4 da blues
5. Most of all
6. Are you ready for love
7. Been there, done that
8. What's Your Name?
9. Thought I heard your voice
10. The other man in the band
11. Sweet honey bee
12. Don't leave me behind
13. One more bridge to cross
War das etwa alles?
Meine Musiksammlung ist wirklich enorm groß. Es gibt unzählige Musiker/Alben, die ich euch vorstellen könnte. Ich liste hier noch ein paar Bands oder Musikerinnen/Musiker auf, die ich wirklich jedem empfehlen würde. Im Laufe der Zeit erweitere ich diese Liste dann:
- Sia - This Is Acting | SIA ist die beste Künstlerin, die ich jemals gehört habe - ich liebe ihre Stimme. Von ihr besitze ich alle Alben - ausnahmslos! Pop, Rock - ich weiß nicht, wo ich sie einordnen muss...
- Black Stone Cherry - Family Tree | cooler Rock
- Band of Horses - Acoustic at the Ryman | softiger Rock-Pop
- Ben Poole - Live At The Royal Albert Hall | Softrock
- Billy D & The Hoodoos - Somethin's Wrong | Softrock
- Eddie Vedder (Sänger von Pearl Jam), Glen Hansard & Cat Power - Flag Day | softiger Soundtrack
- Fish (ehem. Sänger von Marillion) - Vigil in a Wilderness of Mirrors | Softrock
- Gov’t Mule - Mulennium | cooler Rock
- Warren Haynes Band - Live at the Moody Theater | Softrock
- Brenna Whitaker - Brenna Whitaker (Deluxe) | cooler Pop/Swing
- Dana Fuchs - Love Lives On | cooler Rock
- Mike Zito - Songs from the Road | cooler schlichter Rock
- Mojo Makers - Wait Till the Morning | Southernrock
- Scott Stapp - Proof Of Life | fetziger Rock
- The Marcus King Band - Carolina Confessions | Softrock
- The Teskey Brothers\Run Home Slow | rauchiger Southrock
- The White Buffalo - On The Widow's Walk | softiger Southrock
- Three Days Grace\Life Starts Now | cooler Rock
- Bad Religion - The New America | schön rockig
- Green Day - Bullet in a Bible | Brit-Rock
- Chris Stapleton - Starting Over | cooler Country-Rock
- Cody Jinks - I'm Not The Devil | cooler Country-Rock
- Leonard Cohen - You Want It Darker | Folk-Rock
- Luke Combs - Gettin' Old | cooler Country-Rock
- Marc Broussard - Easy to Love | softiger Pop-Rock
- The White Buffalo - Love and the Death of Damnation | Folk/Blues/Rock
- Sue Foley - The Ice Queen | schöner erdiger Rock
- Maceo Parker - Dial- Maceo | Funk/Soul
Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei! Falls ihr auf Basis der oben genannten Scheiben einen Geheimtipp für mich habt - dann schreibt mir gerne.
Denkt daran: MUSIK IST BALSAM FÜR DIE SEELE!!!