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Fotografien der griechischen Insel Kos

Landschaften, Kunst & Sonstiges der Insel Kos

Kos haben wir 2021 zum ersten Mal bereist. Es ist eine schöne kleine Insel, die gerade mal ca. 40 Kilometer lang und 10 Kilometer breit ist. Die Insel ist länglich geformt und an der schmalsten Stelle im Südwesten , die etwa 1500 Meter misst, gelangt man auf die Halbinsel Kefalos. Dort gibt es für unser Empfinden auch die schönsten und naturbelassensten Strände.

Man fliegt von Düsseldorf aus etwa 3 Stunden im Direktflug nach Kos. Meiner Meinung nach ist Mastichari oder Tigaki die richtige Wahl, wenn man einen Ort sucht, in dem man während seiner Urlaubszeit residiert. Kardamena empfinde ich als schmutzig und seelenlos, aber bestimmt für Nachaktive aufgrund der Diskotheken und Kneipen interessant, die bis in die Nacht geöffnet haben. Wir sind mehrfach durch diesen Ort gekommen und irgendwie konnte ich ihm nichts abgewinnen. Auch Kos-Stadt ist wenig attraktiv, so finde ich. Sehr touristisch ausgelegt, wird man in Bistros oder Cafés oftmals zur Kasse gebeten, wenn man das stille Örtchen besuchen möchte. Sowas haben wir ansonsten nirgendwo auf der Insel erlebt. Eigentlich gestattet man einen auf dem Rest der Insel überall wohlwollend den Zutritt zu den Toiletten, ohne sich daran bereichern zu wollen. Zudem ist uns aufgefallen, dass man in Kos-Stadt scheinbar gerne Griechen beschäftigt, die kein Wort englisch verstehen oder sprechen. Vielleicht, damit sie immer den Chef holen müssen, wenn man Fragen hat - so zumindest unser Eindruck.
Dennoch wird Kos-Stadt für diejenigen interessant sein, die nicht die Ruhe suchen, sondern Halli-Galli. Denn das findet man dort definitiv. Und schön ist die Altstadt von Kos. Farbenfroh und mit viel Liebe für's Detail sind hier viele kleine Lädchen dekoriert. Ja, die Altstadt sollte man sich auf jeden Fall ansehen, wenn man Kos-Stadt besucht. Und das dann bestenfalls abends.

Ein paar fotografische Eindrücke der schönen Insel Kos möchte ich euch gerne auf dieser Seite zeigen...
Kaktusfeigen auf Kos
Deko, so weit das Auge reicht
Egal ob in in der Altstadt von KOS, in ZIA, dem toten Dorf oder sonstwo auf der Insel - haltet die Augen auf. Denn in kleinen Gassen oder Hinterhöfen findet man die schönsten Motive in knallbunten Farben. Die Inselbewohner haben offensichtlich viel Spaß daran, mit Gefühl und Geschmack ihre Anwesen zu dekorieren. So ähnlich war es auch auf Samos. Und immer wieder entlockt es mir ein Schmunzeln ins Gesicht, wie erfindungsreich die Menschen sein können.

Die Insel Kos hat sehr viel zu bieten und nur diejenigen werden all das entdecken können, die sich abseits des Mainstream aufhalten. Abenteurer, macht euch auf - ihr werdet es nicht bereuen!
Wo Sonne, da auch Schatten
Etwas weiter südlich vom Kohilari Beach bzw. östlich vom Limnionas Beach findet man einen Strand, der eigentlich traumhaft sein könnte. Super gelegen und von Felsen umgeben, abseits der Städte und Straßen. Es gibt hier riesige Sanddünen und der Blick aufs Meer ist echt toll. Aber warum nur "eigentlich"? Nun, der Strand ist bezeichnend für die Schlampigkeit der Griechen. Überall liegt Müll - der ganze Strand ist voll davon. Es gibt kaum einen Quadratzentimeter an diesem Strand, der nicht voll mit irgendwelchen Mist ist - womöglich angeschwemmt. Kaputte Luftmatratzen, Taucheranzüge, Badelatschen, usw. - das ist wirklich krass. Und es bauen sich hier seltsamste Gebilde aus Algen, Seetang und Schilf auf. Sie sehen auf dem ersten Blick aus, wie Felsen. Das ist unglaublich schade, denn der Strand ist wunderbar gelegen. Manchmal könnte man meinen, man befindet sich irgendwo in einem Drittland, welches von Höhlenbewohnern regiert wird...
Der Strand-Geheimtipp auf KOS
Das ist DER Geheimtipp für alle unter euch, die auch mal gerne den unbequemen Weg gehen (fahren). Cavo Paradiso ist in unseren Augen ein Träumchen. Ganz im Südwesten, hinter Kefalos, findet man auf sehr unwegsamen Terrain diesen abgefahrenen Strand. Als wir ein Quad hatten, haben wir es tatsächlich verpasst, diesen Strand anzufahren. Mit dem Quad kann man ein wenig rabiater dorthin fahren. Mit dem Auto war es äußerst abenteuerlich, aber durchaus machbar. Man wird mit einer traumhaften Bucht und einer coolen Strandbar belohnt, die nicht so überlaufen ist.

Und am Strand gibt es viel zu entdecken :o)

Unser Eindruck von Kos

Kos ist eine schöne kleine Insel in der Ägäis. Die Straßen sind sehr gut ausgebaut. Wer mit dem Quad unterwegs ist, findet dennoch genügend unwegsames Gelände dort, um ein wenig Spaß zu haben. Quads gibt es auf dieser Insel bei nahezu jeder Fahrzeugvermietung, was ich sehr begrüße.

2021 waren wir im Hotel More Meni Residence in Tigaki untergebracht. Das Hotel wird mit vier Sternen beworben, hat aber maximal drei verdient.

Zwischen Tigaki und dem Ort Mastichari gibt es einen wunderbar langen Sandstrand. An ihm kann man ausgiebig spazieren gehen. Zwischendrin trifft man auf Nudisten, was dem Spaziergang aber nicht im Wege stehen sollte. In diesem Urlaub sind wir ausschließlich mit dem Quad unterwegs gewesen, wenn nicht zu Fuß. Fünf Tage, weil ich mir einen Sonnenbrand zugezogen hatte und wir nicht zum Strand konnten. Und nochmals drei Tage, weil es sehr windig wurde, was den Gang zum Strand unmöglich machte.

Sehenswert ist sicherlich Paleo Pili, eine alte Ruine in den Bergen, ungefähr mittig der Insel. Sehr steil geht es hoch, aber man wird mit einer gigantischen Aussicht belohnt. Es gibt auch eine kleine Taverne dort oben, in der man auf ein Getränk einkehren sollte. Zia ist ein putziges Dorf in der Nähe . Es ist touristisch, jedoch mit sehr viel Charme. Es gibt in Zia mehrere kleine Lädchen mit Handwerkskunst - wirklich schick. Asklepieion (in der Nähe von Kos-Stadt) war für uns ein völliger Reinfall. Eine ätzende Ruine, in der man einfach nur abgezockt wird. Pro Person waren 8 Euro fällig, um ein paar völlig langweilige Steine zu betrachten. Die Frechheit schlechthin ist allerdings, dass man dort keinen Tropfen Wasser oder sonstige Flüssigkeiten erwerben kann. Und das bei gefühlten 45 Grad in der prallen Sonne. Da gefiel uns die Ruine von Antimachia wesentlich besser. Zwar gab es dort auch keine Getränke, allerdings musste man auch keinen Eintritt zahlen. Diese Ruine ist wie eine alte Festung und sehr weitläufig. Man findet sie von Kos kommend südwestlich. Einfach die Mainroad in Richtung Flughafen fahren, dann kommt irgendwann hinter Mastichari ein unscheinbares Schild, das einem den Weg weist.

In der Zeit, in der wir 2021 dort Urlaub machten, kam auch ein befreundeter Arbeitskollege auf die Insel. Leider nur für einen Tag, weil er mit Freunden von dort aus immer mit einer Yacht "in See sticht". Wir haben uns aber in Kos-Stadt mit den Jungs getroffen und einen unvergesslich schönen Abend mit Ihnen verbracht. Gruß an dieser Stelle an Volker sowie "den Täufer" und seine zwei Brüder ;o)

Im Jahr 2024 waren wir erneut auf Kos, diesmal im Hotel Palladium zwischen Marmari und Tigaki. Das Hotel ist wirklich super, hat 3 1/2 Sterne, die aber locker 4 sein sollten. Das war echt ein Glücksgriff mit dem Hotel.

In dem Jahr haben wir dann die Insel mit dem Quad und mit einem Auto erkundet - und zwar komplette 18 Tage. Mensch, was hat Kos für tolle Strände, die es als Schnorchler zu erkunden gibt. Das haben wir 2021 gar nicht so richtig wahrgenommen. Hier sei zum Beispiel Camel-Beach genannt. Man kann recht steil mit dem Auto bis runter zum Strand fahren (wer sich traut...), der von einem jungen Mann bewirtschaftet wird. Im Meer war es, wie in einem riesigen Aquarium - so viele verschiedene Fische gab es zu sehen. Und dann muss man unbedingt ab nach Kefalos, durch den Ort in die Berge Richtung Südwesten - zum Cavo Paradiso Beach. Der Strand ist der Hammer. Dort liegt eine gestrandete Yacht und es gibt eine wirklich coole Strandbar mit chilliger Mucke. Hier sind nur wenige Touristen anzutreffen, nicht zuletzt wegen des sehr abenteuerlichen Weges :o)> Wir sind den Weg einfach mit dem Auto gefahren, wobei man sicherlich besser mit dem Quad oder einem Panzer dorthin fahren sollte. Und den Agios Theologos Beach muss man einfach erleben. Der Strand ist nicht bewirtschaftet, jedoch ist in der Nähe ein gutes Restaurant mit Getränke-Ausschank. An diesem Strand sind teilweise Steine, sodass man sich seinen Platz gut aussuchen sollte. Es gibt dort Liegen mit Schirm für 8 € am Tag - für zwei Personen. Das Meer dort ist extrem wild und die Wellen sind gigantisch. Man fühlt sich dort, wie früher als Kind im Wellenbad - nur in wesentlich geilerem Ambiente. Es gibt dort nahezu keine Unterströmung, sodass man relativ gefahrlos dort schwimmen kann. Zum Schnorcheln muss man mehr in Richtung Spitze des Abschnitts, weil dort Landzungen in Form von riesigen Felsbrocken ins Meer gehen. Und genau dort halten sich die Fische auf, die es zu bewundern gibt.

Urlaub auf Kos? Auf jeden Fall!!!
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