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Fotografien der griechischen Insel Kreta

Landschaften, Kunst & Sonstiges der Insel Kreta

Kreta ist eine sehr große Insel. Leider kann man sie nicht "mal eben" an einem oder zwei Tagen erkunden. Dafür ist sie zu weitläufig - trotz sehr gut und modern ausgebautem Straßennetz.

Wir mieten in unseren Urlauben immer auch ein Quad. Beim Leihen wird man auf Kreta allerdings sofort darauf hingewiesen, dass man nur bis zu einem gewissen Umkreis versichert ist. Verlässt man diesen Bereich, ist man bei einer möglichen Panne auf sich allein gestellt. Das war für uns ein herber Beigeschmack, da wir hofften, die Insel komplett mit dem Quad befahren zu können.

Untergebracht waren wir in einem Luxus-Hotel, dem Blue Sea Beach, Affiliated By Meliá. Es liegt direkt am Strand von Stalidas, ca. 45 Minuten nordöstlich von Heraklion (Flughafen) entfernt. Wenn man die Insel in drei Stücke von Westen nach Osten trennt, liegt das Hotel also im ersten Drittel von rechts. Würde man bis zum westlichsten Ende der Insel fahren wollen, wäre man von dort aus mindestens vier Stunden unterwegs gewesen, vielleicht sogar mehr. Das macht natürlich im Urlaub keinen Sinn, sich so lange hinter das Lenkrad zu setzen und gestresst über die Insel zu heizen.

Wir hatten letztlich an fünf Tagen ein Quad und an weiteren fünf Tagen ein Auto. So konnten wir natürlich wesentlich mehr von der Insel sehen, jedoch schafften wir es trotzdem nicht, die gesamte Insel zu befahren. Und das, obwohl ich den Straßenverkehr recht schnell begriff und wusste, dass man einfach eine dritte Spur "aufmachen" muss, um zügig voran zu kommen :o)))
Mehr zum Erlebten beschreibe ich unten...

Ein paar fotografische Eindrücke der schönen Insel Kreta möchte ich euch gerne auf dieser Seite zeigen...
Kunst und Graffiti auf Samos

Unser Eindruck von Kreta

Was mich zuerst an der Insel störte, erwies sich letztlich aber als faszinierend. Wir haben so viele Dinge in unserem 19-tägigen Urlaub dort erlebt, die ich gar nicht alle in Worte fassen kann. Das würde den Rahmen hier sprengen - und vor allem würde es keiner lesen wollen :o)

Empfehlenswert ist definitiv eine Fahrt nach Matala, einem Hippi-Dorf im Südwesten der Insel. Der Spirit der 68er liegt über diesem Ort und es rennen auch wirklich coole Gestalten dort herum - teils womöglich noch aus dieser Zeit. Dort gibt es kleine Höhlen in Felsen, in denen früher die Hippies gelebt haben. Und auch heute scheint die eine oder andere Höhle bewohnt zu sein. Auch ist dort viel Malerei von Künstlern aus aller Welt zu bestaunen, die mit löslichen Farben Bilder auf den Fußböden hinterlassen. Touristisch - klar, aber mit einem Hauch vergangener Zeiten.

Dann waren wir in Rethymno, einer recht großen Stadt im Nordwesten. Hier hatten wir das Glück, dass wir einer Metal-Band bei den Proben zusehen konnten - und zwar in einer riesigen alten Festung. Wir standen quasi nahezu alleine in der Mittagssonne vor der Band, das war total abgefahren. Abends war die Stadt aber schrecklich wuselig. Unzählige Touristen-Massen, die sich in den Straßen und Gassen tummelten. Das ist so gar nichts für uns.

Wir haben fantastische Strände (u. a. Mirtos im Südwesten) auf der Insel entdecken können, waren auf den Spuren von Zeuss sowie in einer Schlucht auf der Suche nach dem roten Schmetterling. Wir sind mit einem Oktopus geschnorchelt, der uns unbedingt sein Unterwasser-Handy zeigen wollte und haben eine Esel-Farm besucht, die Esel vor der Schlachtbank schützt.
In der Nähe von Gonies sind wir eher zufällig mit dem Quad in eine versteckte Schlucht gefahren. Und dort haben wir etwa eine halbe Stunde voller Bewunderung (in glühender Hitze...) mindestens ein Dutzend Gänsegeier mit ihrer Brut beobachten können - aus nächster Nähe. Damals dachte ich sogar, es wären Adler. Das dachte ich, bis ich daheim mal irgendwann die gemachten Fotos begutachtete. Trotzdem war das Erlebnis sagenhaft schön.

Die Bewohner der Insel haben wir ausnahmslos liebevoll wahrnehmen dürfen. Hilfsbereit und freundlich - so sind sie, die Griechen!

Negativ war, dass Kreta immer "frischen Wind" von der Küste Afrikas zugehaucht bekommt, sodass das Klima dort sehr schwül und abends teilweise unangenehm warm ist. Es gab Abende, da hat man sogar direkt am Meer sitzend geschwitzt. Soviele Coctails konnten wir gar trinken, wie wir weggeschwitzt hatten...

DENNOCH: Urlaub auf Kreta? Heute muss/kann ich sagen - auf jeden Fall!
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